Jan Schütte

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Drachenfutter

Dragon’s Chow

Story

Shezad ist ein pakistanischer Flüchtling, der in Hamburg sein Glück sucht. Nachts verkauft er in Kneipen Rosen. Tagsüber ist er auf der Suche nach einem Job. In einem China-Restaurant fängt er an, als Tellerwäscher und Suppenkoch zu arbeiten.

Xiao, der Kellner und Shezad träumen von einem eigenen Lokal. Herder, der Hausmeister des Asylantenheims und nebenberufliche Fluchthelfer, muss sich ins Ausland absetzen. Shezad übernimmt seinen Auftrag und besorgt sich in Ost-Berlin auf nicht ganz legalem Weg das Geld fürs Restaurant.

So geht der Traum von Shezad und Xiao in Erfüllung. Der Tag der Eröffnung endet jedoch anders, als die beiden es sich vorgestellt haben.

Jan Schütte über Drachenfutter:

Ich wollte einen Film machen, so einfach und schlicht wie möglich, der seine Menschen in den Mittelpunkt stellt. Deutschland ist ein reiches Land, das schonungslos mit Flüchtlingen aus armen Ländern umgeht. Man kennt keine Rücksicht und man kennt keine Schicksale. Vielleicht kann Drachenfutter, mit den Mitteln der Poesie, ein anderes Bild zeichnen.